Unsere Autor*innen von A bis Z

Lesen macht stark

Lesen fördert Empathie, Vorstellungskraft und selbstständiges Denken. Fähigkeiten, die Kinder und Jugendliche in einer komplexen, globalen und digitalen Welt mehr denn je brauchen. Die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen und einer Vielfalt an Sichtweisen setzt voraus, dass Kinder, später Jugendliche, sinnerfassend lesen können und dadurch in die Lage versetzt werden, sich eine eigene Meinung zu bilden. Auch wenn sich die Darstellungsformate mit den neuen Medien verändern: Lesen ist und bleibt die wichtigste Kulturtechnik, Lesekompetenz ist Wegbereiter für den schulischen Erfolg und ein selbstbestimmtes Leben. Und sie ist ein Schlüssel für die Zukunft der Demokratie! Die Neugier auf Literatur zu wecken und die Lust am Lesen zu fördern, ist das Ziel unserer Arbeit: mit Geschichten, die fesseln, trösten, glücklich oder mutig machen und den Menschen, die sie schreiben.

 

Das Jahr 2025 in Zahlen

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Autor*innen in Kitas und Schulen

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Durchgeführte Lesungen und Schreibwerkstätten

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Teilnehmende Kinder und Jugendliche

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Leseorte landesweit

Neues & Veranstaltungen

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Autor*innen im Lesegarten bei der Landesgartenschau Bad Nenndorf

05. März 2026 – Um kleine und große Lebewesen, Tiere, Insekten, Pflanzen und Blumen, Natur und Umwelt drehen sich die Geschichten der acht Autor*innen, die im Lesegarten der Landesgartenschau Bad Nenndorf im Sommer zu Gast sein werden. Sie bringen Bücher für Kinder im Alter von vier bis 16 Jahren mit und stehen den Kindern und Jugendlichen Rede und Antwort. Die Veranstaltungen für Kita-Gruppen und Schulklassen können ab sofort über die Seite der der Landesgartenschau (Filter „WeltGestalten“) gebucht werden.

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Deutscher Jugendliteraturpreis in der Sparte Bilderbuch für Jens Rassmus

Dirk Reinhardt gewinnt den Preis der Jugendjury

24. Oktober 2025 – Der Illustrator Jens Rassmus wurde für sein Buch „Regentag“ (Verlag Peter Hammer) mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte Bilderbuch ausgezeichnet. Der Autor Dirk Reinhardt gewann für seinen Jugendroman „No Alternative“ den Preis der Jugendjury. Beide lesen regelmäßig auch für den Friedrich-Bödecker-Kreis Niedersachsen. Die Preisverleihung mit der Bildungsministerin Karin Prien fand im Rahmen der Frankfurter Buchmesse statt.

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Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Jörg Isermeyer

14. Oktober 2025 – Jörg Isermeyer wird im November mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher der Landesregierung NRW ausgezeichnet. In Niedersachsen ist Jörg Isermeyer seit vielen Jahren für den Friedrich-Bödecker-Kreis an Schulen unterwegs. Die Jury hob besonders hervor, dass Isermeyer in seinem Roman „Egal war gestern“ in hohem Maße zur Identifikation einlädt. Der in Bremen lebende Autor durchsetze seine Erzählung mit vielen verschiedenen Textformaten von Social Media – Kommentare, Blogeinträge, Emojis – und gestalte ihn so lebendig und lebensnah. Souverän und mit viel Humor bringe er seinen jugendlichen Lesern die Social-Media-Welt nahe und zeige auch ihre grausamen Seiten auf. Ein lebensnahes Buch, urteilte die Jury, das angesichts der politischen Situation in Deutschland, Europa und weltweit zeige, wie soziale Mechanismen und digitale Algorithmen funktionieren.

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Leseförderung ist eine Aufgabe, die uns alle angeht! Texte zu verstehen und einzuordnen, ist Voraussetzung für die Teilhabe an einer lebendigen Demokratie. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, werden Sie Vereinsmitglied.

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Analog und digital

Neben analogen bieten wir auch digitale oder hybride Veranstaltungen an, um Angebote der Leseförderung im Leben von Kindern und Jugendlichen zu verankern. Wir beraten bei der Umsetzung und informieren über mögliche Formate.

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Friedrich Bödecker

Friedrich Bödecker war ein Pädagoge und Pionier der Leseförderung. 1896 in Bockenem/Harz geborenen, lud er bereits in den 1920er Jahren Kinder- und Jugendbuchautor*innen in Schulen ein, um neue Formen der Literaturvermittlung zu erproben.

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